12 Stundelauf, Lauf ins Unbekannte |
Nach dem 6 Stunden-Lauf im Jahr 2022 schrieb ich unter anderem das folgende Fazit: Mein Fazit nach diesem Projekt: Ich würde es wieder machen! Vielleicht nicht nächstes Jahr, vielleicht nicht jedes Jahr, aber ich beabsichtige wieder einmal zu starten.
3 Jahre und ein paar Tage später ist es so weit, ich begebe mich nachts nach Brugg um dann um Mitternacht an der Startlinie zu stehen mit der Absicht 12 Stunden zu laufen. 12 Stunden auf einem nicht ganz einem Kilometer Rundkurs zu rennen ist für den normalen Geschmack eher absurd (oder was auch immer). Für mich ist es ein Projekt, um zu sehen, wie robust ich physisch und psychisch bin. Vor allem möchte ich testen, was nach 100 km passiert.
Runde für Runde spulte ich Kilometer und Minuten / Stunden herunter und tatsächlich machte es Spass. Grosse Krisen hatte ich eigentlich kaum. Nur ab 100 km hatte ich Mühe konstant zu laufen. Das Problem rührt daher das ich alles in Etappen aufgeteilt habe, welche bis 100 km gehen, und dann schauen was passiert. Ich habe, wie kein anderes Ziel gehabt, daher gab es auch nichts mehr zu verfolgen ausser ins Unbekannte zu laufen. Plötzlich sah ich Tinu an der Strecke. Er motivierte mich noch ca. 2 Stunden bei etlichen weiteren Runden. Merci viel mal für die Unterstützung, Motivation und das coole Bildmaterial.
Nach 12 Stunden und 119.489 Kilometer endete mein Projekt. Der Stolz hält noch lange an, und ist auch jetzt beim Schreiben dieses Artikels noch spürbar, Schweizermeister im 12 Stunden-Lauf, sooo coool.
Nun die weiterführende Frage: Würde ich es wieder machen? Werden die Stundenläufe mich nochmals sehen? Who knowsJ
(2. November 2025 / Text: Matthias Burkhalter; Bilder: mj)
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