Um einen Lauf zu finishen ist nicht nur körperliche Fitness notwendig - nein auch geistige Fitness ist von Vorteil |
Dies stellten wir letzten Sonntag morgen kurz vor 07.00 Uhr am Bahnhof Bern fest. Denn der Zug, mit welchem wir nach Lausanne an den Marathon fahren wollten, fiel ersatzlos aus, so wie auch der eine halbe Stunde später.
Mit dem haben wir natürlich nicht gerechnet. Nicht verzagen, Roger fragen. Hiess dann unsere Devise. Dank dem Spontaneinsatz von ihm reichte es uns dann noch bestens an den Start, denn wir sassen dann tatsächlich dank der Autofahrt nach Fribourg eine Stunde später im Zug nach Lausanne. Eins ist klar, wach waren wir alle. Uns «Marthonstartenden» reichte es so problemlos an den Start, auch für die 10 km Strecke nach dem Mittag reichte es per Bahn bestens, denn bis dahin war die Bahnstrecke wieder befahrbar. Doch für die schnellen Halbmarathonstartenden war alles zu knapp und der Startpfiff fand ohne sie statt. Ach du Schei....
Doch ab Lausanne stand das GLÜCK dann definitiv auf unserer Seite. Denn das Wetter machte zwar noch «Kapriolen», aber wenigstens erlebten wir auf unseren Strecken auch sonnige, ja sogar warme Abschnitte. Rennend in Richtung Vevey war es wunderbar, eine Leichtigkeit durchfloss einem, das Gefühl von Fliegen und einer enorm langen Flugphase bei jedem Schritt. Tja so bald aber die Strecke wendete, wars vorbei mit den Hochgefühlen. Der Wind bliess einem mit einer Wucht entgegen, dass wir uns alle nach Windschatten sehnten.
Auf diesem Weg allen herzliche Gratulation, welche die 10, 21 oder 42 Kilometer mit mehr und weniger auf und ab und Wind und Wetterkapriolen, Überraschungen und .... beendet haben. Beste Erholung!! Auch beste Erholung all denen die sich vorbereitet haben und dann nicht starten konnten.
(29. Oktober 2025 / Text: Marianne Okle)
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